| Hilfsfonds der Ingenieurkammer – Bedarfsgerechte Fachkompetenz aus Rheinland-Pfalz
Mit Rat und Tat und einer finanziellen Beteiligung am gemeinsamen Hilfsfonds der Bundesingenieurkammer wird die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz dazu beitragen, die Folgen der Hochwasserkatastrophe an der Elbe und ihren Nebenflüssen zu bewältigen und beim Wiederaufbau vorbeugende Maßnahmen gegen zukünftige Überflutungen zu treffen.
„Gerne sind wir dem Vorschlag der Bundesingenieurkammer in Berlin gefolgt, einen gemeinsamen Hilfsfonds aller Länderingenieurkammern einzurichten, um die betroffenen Kammern und ihre Mitglieder bei der Bewältigung der Flutschäden zu unterstützen,“ sagte Präsident Dr.-Ing. Hubert Verheyen. Gemeinsam mit dem Kammervorstand hat er aber noch ein speziell rheinland-pfälzisches Hilfspaket geschnürt: „Wir können nicht nur bei der Einschätzung der statischen Schäden an Gebäuden, Brücken, Verkehrswegen und beim Wiederaufbau mit Ingenieurleistungen helfen, sondern bieten vor allem das besondere Know-how unserer Mitglieder als Fachleute im hochwasservorbeugenden Wasserbau an.“ Bereits bei den Überschwemmungen an Rhein, Mosel und Nahe haben hiesige Ingenieure Erfahrungen mit Maßnahmen zum Hochwasserschutz gesammelt und diese gemeinsam mit dem Umweltministerium und anderen Institutionen in einem „Hochwasserhandbuch“ veröffentlicht.
Damit diese Fachkompetenz beim Wiederaufbau von Deichen und anderen Schutzvorrichtungen entlang von Elbe und Mulde nutzbringend eingesetzt werden kann, hat die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz nun Kontakt mit den Kollegen der Länderkammern vor Ort aufgenommen, um von ihnen eine Einschätzung über den konkreten Bedarf an Unterstützung zu erhalten.
[Medien-Info 22.08.02] |